Der Schöpfer Moses in Thomas Manns Novelle "Das Gesetz"

Autor: Karl Bellenberg
CHF 23.30
ISBN: 978-3-640-85327-4
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
Verfügbarkeit: Folgt in ca. 10 Arbeitstagen
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität zu Köln (Institut für Deutsche Sprache und Literatur I), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Im vorliegenden Essay werden die genialischen Züge der Hauptfigur der Novelle »Das Gesetz« von Thomas Mann, des Moses, näher untersucht und es wird der Frage nachgegangen, warum Mann seinem Moses diese Züge verleiht. Denn es fällt im Vergleich auf, dass der Moses der Bibel nicht solche Züge hat; Moses ist dort Mittler zwischen Gott und dem Volk, er ist Befreier, moralischer Lehrer und Lenker. Aber das alles hat keine Züge von Genialität, eher tritt die Person Moses in der Bibel hinter ihren Taten zurück. Moses bleibt der Mann und das Werkzeug Gottes und seine konkrete Individualität verbleibt im Text der Heilsgeschichte eher schemenhaft. Mann hingegen begreift seinen Moses als die überragende Kulminationsfigur der Gesetzgebung und Religionsstiftung, als Genie höchsten Ranges, das am Beginn eines mächtigen Stromes dreier Weltreligionen und der Grundsetzung allen moralischen menschlichen Handelns schlechthin stehen muss. Dies soll näher betrachtet werden.

Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität zu Köln (Institut für Deutsche Sprache und Literatur I), Veranstaltung: Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Im vorliegenden Essay werden die genialischen Züge der Hauptfigur der Novelle »Das Gesetz« von Thomas Mann, des Moses, näher untersucht und es wird der Frage nachgegangen, warum Mann seinem Moses diese Züge verleiht. Denn es fällt im Vergleich auf, dass der Moses der Bibel nicht solche Züge hat; Moses ist dort Mittler zwischen Gott und dem Volk, er ist Befreier, moralischer Lehrer und Lenker. Aber das alles hat keine Züge von Genialität, eher tritt die Person Moses in der Bibel hinter ihren Taten zurück. Moses bleibt der Mann und das Werkzeug Gottes und seine konkrete Individualität verbleibt im Text der Heilsgeschichte eher schemenhaft. Mann hingegen begreift seinen Moses als die überragende Kulminationsfigur der Gesetzgebung und Religionsstiftung, als Genie höchsten Ranges, das am Beginn eines mächtigen Stromes dreier Weltreligionen und der Grundsetzung allen moralischen menschlichen Handelns schlechthin stehen muss. Dies soll näher betrachtet werden.

Autor Karl Bellenberg
Verlag Grin Verlag
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2011
Seitenangabe 20 S.
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H21.0 cm x B14.8 cm x D0.2 cm 45 g
Auflage 11002 A. 2. Auflage

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