Dialektik der Säkularisierung

Über Vernunft und Religion
Autor: Jürgen Habermas
CHF 14.50
ISBN: 978-3-451-03119-9
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
Verfügbarkeit: Lieferbar in 48 Stunden
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Diese beiden Gesprächspartner versprechen eine Dialogkonstellation, wie man sie sich für Grundsatzreflexionen menschlicher Existenz spannender kaum denken kann. Beide gehören zu den größten Denkern der Gegenwart und stehen für eine ganze intellektuelle Welt: Der Kirchenmann Joseph Ratzinger im Gespräch mit dem wohl bedeutendsten Gegenwartsphilosophen Jürgen Habermas über Grundlagen einer freiheitlichen und friedlichen Gesellschaftsordnung. Wie ist zu verhindern, dass Modernisierung entgleist? Kann Religion der Vernunft Grenzen setzen - und umgekehrt?

Das Thema des Dialogs ist "Vorpolitische moralische Grundlagen eines freiheitlichen Staates". Es ging also um die Grundlegung menschenwürdiger Gesellschaft. "Was die Welt zusammenhält" hatte Kardinal Ratzinger über seinen Text gesetzt. In einer solchen Fundamentalreflexion werden Grundannahmen, Axiome, religiöse oder säkulare Letztbegründungen der eigenen Haltung sichtbar, weil auf den Prüfstand der öffentlichen Argumentation gestellt. Bei Jürgen Habermas ist dies die praktische Vernunft eines nachmetaphysischen, säkularen Denkens, bei Joseph Ratzinger die jeder rationalen gemeinschaftlichen Festsetzung vorausliegende Wirklichkeit des Menschen als Geschöpf von seinem Schöpfer her.

Die Dokumentation des berühmten Gesprächs zwischen Jürgen Habermas und Joseph Ratzinger am 19. Januar 2004 in der Katholischen Akademie Bayern war auf riesiges Interesse gestoßen, das sich bis heute gehalten hat. Immer neue Auflagen und viele Übersetzungsanfragen, nicht zuletzt für außereuropäische Sprachen, legen davon Zeugnis ab. Die Ausführungen von 2004 haben nichts von ihrer Brisanz verloren: das Thema bleibt hochaktuell.

Diese beiden Gesprächspartner versprechen eine Dialogkonstellation, wie man sie sich für Grundsatzreflexionen menschlicher Existenz spannender kaum denken kann. Beide gehören zu den größten Denkern der Gegenwart und stehen für eine ganze intellektuelle Welt: Der Kirchenmann Joseph Ratzinger im Gespräch mit dem wohl bedeutendsten Gegenwartsphilosophen Jürgen Habermas über Grundlagen einer freiheitlichen und friedlichen Gesellschaftsordnung. Wie ist zu verhindern, dass Modernisierung entgleist? Kann Religion der Vernunft Grenzen setzen - und umgekehrt?

Das Thema des Dialogs ist "Vorpolitische moralische Grundlagen eines freiheitlichen Staates". Es ging also um die Grundlegung menschenwürdiger Gesellschaft. "Was die Welt zusammenhält" hatte Kardinal Ratzinger über seinen Text gesetzt. In einer solchen Fundamentalreflexion werden Grundannahmen, Axiome, religiöse oder säkulare Letztbegründungen der eigenen Haltung sichtbar, weil auf den Prüfstand der öffentlichen Argumentation gestellt. Bei Jürgen Habermas ist dies die praktische Vernunft eines nachmetaphysischen, säkularen Denkens, bei Joseph Ratzinger die jeder rationalen gemeinschaftlichen Festsetzung vorausliegende Wirklichkeit des Menschen als Geschöpf von seinem Schöpfer her.

Die Dokumentation des berühmten Gesprächs zwischen Jürgen Habermas und Joseph Ratzinger am 19. Januar 2004 in der Katholischen Akademie Bayern war auf riesiges Interesse gestoßen, das sich bis heute gehalten hat. Immer neue Auflagen und viele Übersetzungsanfragen, nicht zuletzt für außereuropäische Sprachen, legen davon Zeugnis ab. Die Ausführungen von 2004 haben nichts von ihrer Brisanz verloren: das Thema bleibt hochaktuell.

Autor Jürgen Habermas
Verlag Herder
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2018
Seitenangabe 64 S.
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H19.0 cm x B12.0 cm x D0.5 cm 70 g
Auflage 1. Auflage
Reihe Herder Spektrum

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