Die Kardinaltugenden bei Cicero und Ambrosius: De officiis

Autor: Maria Becker
CHF 50.00
ISBN: 978-3-7965-0953-7
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen
+ -
Die Bearbeitung der drei ciceronischen Bücher De officiis durch den Kirchenvater Ambrosius bildet einen Paradefall der christlichen Nutzung antiken Geistesgutes. Die Grundzüge der Methode lassen sich an dem Pflichtenwerk des Bischofs wie an einem Muster studieren: Die vergleichende Interpretation der Darstellung der vier Kardinaltugenden im ersten Buch sowie eines Abschnitts aus dem dritten Buch De officiis zeigt, dass St. Ambrosius Ciceros Text in der kritischen, energischen und zielgerichteten Weise genutzt hat, die die Kirchenväter für den Umgang mit der vorchristlichen Kultur gefordert haben. Das Verhältnis des ambrosianischen Pflichtenwerks zum ciceronischen, das in der bisherigen Forschung kontrovers beurteilt wurde, kann daher neu bestimmt werden: Vom überlegenen Standpunkt der geoffenbarten Wahrheit aus nimmt der Kirchenvater die Pflichtenlehre Ciceros zur Entfaltung der christlichen Morallehre in Dienst. Seine Bearbeitung trägt den Charakter einer «geistigen Eroberung». 
Die Bearbeitung der drei ciceronischen Bücher De officiis durch den Kirchenvater Ambrosius bildet einen Paradefall der christlichen Nutzung antiken Geistesgutes. Die Grundzüge der Methode lassen sich an dem Pflichtenwerk des Bischofs wie an einem Muster studieren: Die vergleichende Interpretation der Darstellung der vier Kardinaltugenden im ersten Buch sowie eines Abschnitts aus dem dritten Buch De officiis zeigt, dass St. Ambrosius Ciceros Text in der kritischen, energischen und zielgerichteten Weise genutzt hat, die die Kirchenväter für den Umgang mit der vorchristlichen Kultur gefordert haben. Das Verhältnis des ambrosianischen Pflichtenwerks zum ciceronischen, das in der bisherigen Forschung kontrovers beurteilt wurde, kann daher neu bestimmt werden: Vom überlegenen Standpunkt der geoffenbarten Wahrheit aus nimmt der Kirchenvater die Pflichtenlehre Ciceros zur Entfaltung der christlichen Morallehre in Dienst. Seine Bearbeitung trägt den Charakter einer «geistigen Eroberung». 
Autor Maria Becker
Verlag schwabe
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 1994
Seitenangabe 295 S.
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen Tabellen, farbig, Tabellen, schwarz-weiss, schwarz-weiss Illustrationen, farbige Illustrationen
Masse H17.0 cm x B24.0 cm x D2.4 cm 680 g
Reihe Chrêsis
Verlagsartikelnummer 953

Weitere Titel von Maria Becker