Gemeinden und Verfassung

Bündner Politik und Gebietsstruktur gestern, heute, morgen
Autor: Florian (Hrsg.) Hitz
CHF 34.00
ISBN: 978-3-905688-78-8
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
Verfügbarkeit: Lieferbar in 24 Stunden
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Im politischen Selbstverständnis der Schweizerinnen und Schweizer spielen Gemeinden eine tragende Rolle. Schon die kleinsten Einheiten im Staatsaufbau verfügen bei uns über substantielle Gestaltungsmöglichkeiten. Dies gilt noch verstärkt für Graubünden, wo Gemeindeautonomie von jeher gross geschrieben wird. Die Rolle der Gemeinden und die kantonale Gebietseinteilung sind wichtige Bündner Themen, «Dauerbrenner» im Bergkanton - und heute wieder besonders aktuell. Im Lauf der Geschichte hat sich das bündnerische Gemeindewesen auf mehreren Ebenen verwirklicht. Es hat territoriale Einheiten nicht nur lokalen, sondern auch regionalen Zuschnitts geschaffen. Diese Gemeinden hatten je nachdem wirtschaftliche, kirchliche oder gerichtliche Funktionen. Doch um die Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zu einer Art Entgleisung. Die Gebietsgliederung von 1851 schuf viele Gemeinden, die zu klein waren, um noch voll funktionsfähig zu sein. Und seither wird die Tradition der Gemeindeautonomie durch immer komplexere Aufgaben herausgefordert. Welche Aufgaben sollen die Bündner Gemeinden (auch) in Zukunft wahrnehmen? Was für einen Umfang sollen sie (mindestens) haben? Wie wird das Kantonsgebiet am zweckmässigsten eingeteilt? Das Institut für Kulturforschung Graubünden ikg lud neun Geschichtsforscher/innen sowie Rechts- und Verwaltungswissenschaftler ein, um diese aktuellen, historischen und zeitlosen Fragen zu diskutieren. Entstanden ist ein vielschichtiges Buch, das sich an alle politisch und geschichtlich interessierten Staatsbürger/innen Graubündens und der Schweiz richtet. Inhaltsverzeichnis: DIE ALTBÜNDNERISCHE ENTWICKLUNG IM (EUROPÄISCHEN) ZUSAMMENHANG Peter Blickle: Kommunalismus und Republikanismus revisited Graubünden als paradigmatischer Fall Jon Mathieu: Gemeinde als sozialer Prozess Der Freistaat der Drei Bünde 1500-1800 GEMEINDEBILDUNG ZWISCHEN SPÄTMITTELALTER UND FRÜHNEUZEIT Immacolata Saulle Hippenmeyer: Von «Pfarreruntertanen» zu Kirchgenossen Kommunale Organisationsformen des kirchlichen Alltags im Spätmittelalter Prisca Roth: Gemeindebildung unter bischöflicher Herrschaft Das Bergell: Wie man im Streit die Einheit findet POLITISCHE THEORIE UND PRAXIS IM 18. JAHRHUNDERT Florian Hitz: Verfassungstradition und Republikanismus Die «Graubündnerschen Grundgesetze» von 1767 Adrian Collenberg: Auf dem Weg zur Konkordanz Wahlprotokolle der Ilanzer Landsgemeinde im 18. Jahrhundert 19. UND 20. JAHRHUNDERT: PROBLEME DER MODERNE Christian Rathgeb: Bündner Verfassungsentwicklung und Gemeindewesen im 19. Jahrhundert Frank Schuler: Die Entwicklung des Bündner Gemeindewesens im 20. Jahrhundert 21. JAHRHUNDERT: STRUKTUREN DER ZUKUNFT Simon Theus: Gemeindefusionen


Im politischen Selbstverständnis der Schweizerinnen und Schweizer spielen Gemeinden eine tragende Rolle. Schon die kleinsten Einheiten im Staatsaufbau verfügen bei uns über substantielle Gestaltungsmöglichkeiten. Dies gilt noch verstärkt für Graubünden, wo Gemeindeautonomie von jeher gross geschrieben wird. Die Rolle der Gemeinden und die kantonale Gebietseinteilung sind wichtige Bündner Themen, «Dauerbrenner» im Bergkanton - und heute wieder besonders aktuell. Im Lauf der Geschichte hat sich das bündnerische Gemeindewesen auf mehreren Ebenen verwirklicht. Es hat territoriale Einheiten nicht nur lokalen, sondern auch regionalen Zuschnitts geschaffen. Diese Gemeinden hatten je nachdem wirtschaftliche, kirchliche oder gerichtliche Funktionen. Doch um die Mitte des 19. Jahrhunderts kam es zu einer Art Entgleisung. Die Gebietsgliederung von 1851 schuf viele Gemeinden, die zu klein waren, um noch voll funktionsfähig zu sein. Und seither wird die Tradition der Gemeindeautonomie durch immer komplexere Aufgaben herausgefordert. Welche Aufgaben sollen die Bündner Gemeinden (auch) in Zukunft wahrnehmen? Was für einen Umfang sollen sie (mindestens) haben? Wie wird das Kantonsgebiet am zweckmässigsten eingeteilt? Das Institut für Kulturforschung Graubünden ikg lud neun Geschichtsforscher/innen sowie Rechts- und Verwaltungswissenschaftler ein, um diese aktuellen, historischen und zeitlosen Fragen zu diskutieren. Entstanden ist ein vielschichtiges Buch, das sich an alle politisch und geschichtlich interessierten Staatsbürger/innen Graubündens und der Schweiz richtet. Inhaltsverzeichnis: DIE ALTBÜNDNERISCHE ENTWICKLUNG IM (EUROPÄISCHEN) ZUSAMMENHANG Peter Blickle: Kommunalismus und Republikanismus revisited Graubünden als paradigmatischer Fall Jon Mathieu: Gemeinde als sozialer Prozess Der Freistaat der Drei Bünde 1500-1800 GEMEINDEBILDUNG ZWISCHEN SPÄTMITTELALTER UND FRÜHNEUZEIT Immacolata Saulle Hippenmeyer: Von «Pfarreruntertanen» zu Kirchgenossen Kommunale Organisationsformen des kirchlichen Alltags im Spätmittelalter Prisca Roth: Gemeindebildung unter bischöflicher Herrschaft Das Bergell: Wie man im Streit die Einheit findet POLITISCHE THEORIE UND PRAXIS IM 18. JAHRHUNDERT Florian Hitz: Verfassungstradition und Republikanismus Die «Graubündnerschen Grundgesetze» von 1767 Adrian Collenberg: Auf dem Weg zur Konkordanz Wahlprotokolle der Ilanzer Landsgemeinde im 18. Jahrhundert 19. UND 20. JAHRHUNDERT: PROBLEME DER MODERNE Christian Rathgeb: Bündner Verfassungsentwicklung und Gemeindewesen im 19. Jahrhundert Frank Schuler: Die Entwicklung des Bündner Gemeindewesens im 20. Jahrhundert 21. JAHRHUNDERT: STRUKTUREN DER ZUKUNFT Simon Theus: Gemeindefusionen


Autor Florian (Hrsg.) Hitz
Verlag Edition Somedia
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2011
Seitenangabe 176 S.
Ausgabekennzeichen Deutsch
Abbildungen PB
Masse H22.5 cm x B15.5 cm x D0.9 cm 313 g

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