Neuausgabe der deutschen Referenzübersetzung von Homers 'Ilias' - in der viel gerühmten Übersetzung von Kurt Steinmann
Mit Homer begann die europäische Literatur - genauer gesagt mit der 'Ilias'. In 15500 packenden Versen erzählt dieses unvergängliche Menschheits-Epos vom Groll des Achilleus und dem Krieg um Troja. 2017 haben wir bei Manesse diesen kanonischen Großklassiker in einer prachtvollen, illustrierten Referenzausgabe vorgelegt. Lesbar und doch formbewusst, konkret fasslich und verständlich und doch treu am Original - diese einzigartige Qualität zeichnet Kurt Steinmanns 'Ilias' aus. Noch poetischer als je zuvor, hält Kurt Steinmanns Neuübersetzung Überraschungen für Homer-Kenner wie -Entdecker bereit.
Die sprachmächtige neue Übertragung in Versen wird ergänzt durch einen sorgfältigen Anmerkungsapparat mit Stellenkommentar und ein Nachwort von Jan Philipp Reemtsma.
Ausgelöst von Paris' Raub der Helena, der schönsten aller Frauen, herrscht ein jahrelanger Krieg zwischen den Griechen und den Bewohners Trojas (griechisch: Ilion). In dramatischen Einzelszenen trifft Mann auf Mann, wird um das Leben von Freunden gekämpft und um Angehörige getrauert. Zusätzlich befeuert wird das grausame Gemetzel vom persönlichen Krieg des Griechen Achilleus gegen seinen Heerführer Agamemnon. Dieser hat ihm ein Beutestück, das Mädchen Briseis genommen. Achilleus bittet die Götter um Rache - und sei es um den Preis der eigenen Niederlage. Wie Achilleus' Zorn besänftigt wird, wie nach dramatischen Wendungen sein unbändiger Hass und sein Egoismus bezwungen werden, erzählt Homers ergreifendes Schlachtengemälde in unvergesslichen 24 Gesängen.
Über den Autor Homer
HOMER's identity is shrouded in mystery. Most scholars agree that an epic poet named Homer likely existed anywhere between 900 to 700 B.C.E. Legend, originating in antiquity, says that Homer was a blind bard from Ionia, but no account of Homer's life can be verified. The Iliad and The Odyssey, the two epic poems attributed to Homer, which take place during the Trojan War and its aftermath, were derived from the oral storytelling tradition. Their method of composition-either by a single author or several bards working in tandem-remains unknown. The Homeric Poems are among the most significant narratives in the Greek and Western literary canon.Emily Wilson is a professor of classical studies at the University of Pennsylvania. She has been named a fellow of the American Academy in Rome, a Guggenheim Fellow, and a MacArthur Fellow. In addition to Homer's Iliad and Odyssey, she has also published translations of Sophocles, Euripides, and Seneca. She lives in Philadelphia.