»Scharfsinnig wie ein Adler, mutig wie ein Löwe.« Nietzsche über Lou Andreas-Salomé »Du gehst zu Frauen? Vergiss die Peitsche nicht!« - für Nietzsches wohl bekanntesten Ausspruch ist Lou Andreas-Salomé mitverantwortlich; der von ihr zurückgewiesene Philosoph rettete sich in Verachtung. Wer war diese Frau, die Rilkes frühe Dichtung in den Papierkorb beförderte, mit Nietzsche über Philosophie und mit Freud über Psychoanalyse diskutierte - von ihnen allen als ebenbürtig anerkannt? Kerstin Decker wirft einen neuen Blick auf Lou Andreas-Salomé, die wie wenige ihrer Zeit ein ganz und gar eigenständiges Leben führte. »Es ist vor allem Deckers sprühende Sprachlust, die dieses Buch zu einem Lesevergnügen macht.« Frankfurter Rundschau »Überzeugend, ungestüm und lebhaft.« Süddeutsche Zeitung
»Lou Andreas-Salomé hat ein eigenwilliges Leben geführt. Wie reich an Erfahrungen es gewesen ist, das zeigt diese Biografie. Ein hervorragend geschriebenes Buch und eine Entdeckung.« RBB/Stilbruch, Margarete Kreuzer, 21.10.2010 »Kerstin Decker [?] setzt gekonnt auf Empathie und vergegenwärtigt ein außergewöhnliches Leben und Denken mit den Mitteln von erlebter Rede und Präsens. Es ist vor allem Deckers sprühende Sprachlust, die dieses Buch zu einem Lesevergnügen macht.« Frankfurter Rundschau, Oliver Pfohlmann, 13.12.2010 »Es sind [?] solche prägnanten Kommentare, die Deckers Werk über Lou Andreas-Salomé, ihren Lebensgang und ihre Gedankenwelt, ihren Freiheitsdrang und ihre Affären zum Lesevergnügen machen. [?] Ganz nach Art der kapriziösen Lou wechselt die Autorin von der szenischen Darstellung zur analytischen Durchdringung, von der empatischen Emphase zur distanzierten Ironie.« Süddeutsche Zeitung, 12./13. Februar 2011 »Kerstin Decker schreibt mit federnder Leichtigkeit und leiser, dezenter Ironie. Schon nach den ersten Sätzen ist man gefangen. Und bleibt es auch auf den nächstendreihundert Seiten. [?] Schöner, virtuoser kann man sich ein Lou-Portrait kaum denken.« Neues Deutschland, 15.12.2010