Roman
Autor: Alai
CHF 17.90
ISBN: 978-3-293-20340-2
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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Jeder weiß, dass der zweite Sohn des Fürsten Maichi ein Idiot ist. Als Thronfolger wird er nie zum Zug kommen. Umso unvoreingenommener beobachtet er seine Umgebung: die Festung des Fürsten im äußersten Osten Tibets, die rücksichtslose und grausame Feudalherrschaft, die in kleinliche Streitereien verwickelten Lamas, die Intrigen um schöne Frauen und die Fehden mit benachbarten Herrschern, die wechselnden Allianzen mit den Chinesen. In das entlegene Hochland dringt die Moderne lediglich als fernes Echo.
Als ein Sondergesandter der chinesischen Regierung Fürst Maichi Mohn anbauen lässt, wird dieser unermesslich reich. Die betörende rote Mohnblüte und der Duft der reifenden Kapseln bringen Unruhe in das archaische Leben. Einzig der Idiot erkennt, dass sich das Ende einer Ära abzeichnet.

">Roter Mohn< ist ein großer Wurf, das Signal einer neuen tibetischen Literatur."
Ludger Lütkehaus, Neue Zürcher Zeitung

"Schön war dieses alte Tibet nur für seine Fürsten und deren Equipage. Aber Alai, der Biograf ihres Untergangs, hat es in ein sagenhaftes Buch verwandelt."
Martin Zähringer, Die Tageszeitung

"Alais große Kunst ist die der Bestürzung. Wer sich an den Ton erinnert, in dem Grimmelshausens naiver Simplicius die unerhörten Grausamkeiten des Dreißigjährigen Krieges schildert, hat eine Vorstellung davon, wie das funktioniert."
Die Welt

"Ein fesselnder und schillernder Roman. Er zieht uns tief hinein in eine archaische Welt."
Dorothee Dauber, Süddeutsche Zeitung

Jeder weiß, dass der zweite Sohn des Fürsten Maichi ein Idiot ist. Als Thronfolger wird er nie zum Zug kommen. Umso unvoreingenommener beobachtet er seine Umgebung: die Festung des Fürsten im äußersten Osten Tibets, die rücksichtslose und grausame Feudalherrschaft, die in kleinliche Streitereien verwickelten Lamas, die Intrigen um schöne Frauen und die Fehden mit benachbarten Herrschern, die wechselnden Allianzen mit den Chinesen. In das entlegene Hochland dringt die Moderne lediglich als fernes Echo.
Als ein Sondergesandter der chinesischen Regierung Fürst Maichi Mohn anbauen lässt, wird dieser unermesslich reich. Die betörende rote Mohnblüte und der Duft der reifenden Kapseln bringen Unruhe in das archaische Leben. Einzig der Idiot erkennt, dass sich das Ende einer Ära abzeichnet.

">Roter Mohn< ist ein großer Wurf, das Signal einer neuen tibetischen Literatur."
Ludger Lütkehaus, Neue Zürcher Zeitung

"Schön war dieses alte Tibet nur für seine Fürsten und deren Equipage. Aber Alai, der Biograf ihres Untergangs, hat es in ein sagenhaftes Buch verwandelt."
Martin Zähringer, Die Tageszeitung

"Alais große Kunst ist die der Bestürzung. Wer sich an den Ton erinnert, in dem Grimmelshausens naiver Simplicius die unerhörten Grausamkeiten des Dreißigjährigen Krieges schildert, hat eine Vorstellung davon, wie das funktioniert."
Die Welt

"Ein fesselnder und schillernder Roman. Er zieht uns tief hinein in eine archaische Welt."
Dorothee Dauber, Süddeutsche Zeitung

Autor Alai
Verlag Unionsverlag
Einband Kartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr 2006
Seitenangabe 512 S.
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H19.0 cm x B11.4 cm x D3.2 cm 400 g
Auflage 2. A.
Reihe Unionsverlag Taschenbücher

Über den Autor Alai

Alai, geboren 1959 in der Nähe von Markang (Nord-Sichuan), begann Anfang der 1980er-Jahre, Gedichte und Erzählungen in der Zeitschrift Tibetische Literatur zu veröffentlichen. Später zog er nach Chengdu, wo er Chefredakteur von Science Fiction World wurde, Chinas größtem Science-Fiction-Magazin. Sein erster Roman Roter Mohn wurde ein sensationeller Erfolg. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Chengdu.Karin Hasselblatt, geboren 1963, studierte Chinesisch und Japanisch an den Universitäten in Berlin und Bonn. U. a. übersetzte sie Werke von Yiao Hong, Wan Anyi, Mo Yan und Wei Hui. Karin Hasselblatt lebt als freie Übersetzerin und Lektorin in Berlin.

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